FAQ – CarF GSL2AML – Konfigurationselemente, Befehle & Regeln

CarF GSL2AML – Konfigurationselemente, Befehle & Regeln

Schnelle Antworten zu den technischen Referenzen: Aufbau der Konfigurationselemente (Ziel, IE, AT, ITF, Regel, GSLAttribut), dynamische {}-Befehle und Sonderregeln (INCREMENT, STOREID, ADDLINK usw.). Frage nicht gefunden? Nutzen Sie das Feedback-Feld am Seitenende – dort können Sie ein Ticket im Support-Portal erstellen.


Konfigurationselement – Ziel (Typ)

Welche Ziel-Typen gibt es und was bewirken sie?

Das Attribut Typ im Konfigurationselement "Ziel" steuert, was beim Auffinden eines GSL-Elements erstellt wird:

  • IE – Erstellt ein internes AML-Element (InternalElement)

  • AT – Fügt ein AML-Attributelement hinzu

  • SP – Sonderfall; die konkrete Aktion wird über eine Regel (siehe unten) definiert

  • ITF – Fügt dem in "Parent" angegebenen AML-Element externe Schnittstellen (ExternalInterface) hinzu

Der Name des zu erstellenden Elements sowie die RoleClass können mit {}-Anweisungen dynamisch kodiert werden.

Quelle: Handbuch CarF GSL2AML > Anhänge > Konfigurationselemente


Konfigurationselement – Elternbezug (Parent)

Wie lege ich das übergeordnete AML-Element fest?

Das Attribut Parent im "Ziel"-Element bestimmt, wo in der AML-Instanzhierarchie das neue Element eingefügt wird. Folgende Werte sind möglich:

  • {NODE.XX} – Ein bestimmter benannter Knoten (Name wird im Attribut "Node" definiert)

  • {CURRENT} – Das aktuell verarbeitete Element

  • {PARENT} – Das übergeordnete Element

  • {ROOT} – Die Wurzel der Instanzhierarchie

Quelle: Handbuch CarF GSL2AML > Anhänge > Konfigurationselemente


Konfigurationselement – GSLAttribut

Wie verarbeite ich GSL-Attribute innerhalb eines Konfigurationselements?

Ein GSLAttribut-Unterblock im Konfigurationselement "Element" gibt an, welche Aktion für ein bestimmtes GSL-Attribut ausgeführt wird. Das Attribut Sequenz steuert den Zeitpunkt:

  • VORHER – Die Aktion wird ausgeführt, bevor das übergeordnete GSL-Element verarbeitet wird

  • NACHHER – Die Aktion wird ausgeführt, nachdem das übergeordnete GSL-Element verarbeitet wurde

Quelle: Handbuch CarF GSL2AML > Anhänge > Konfigurationselemente


{}-Befehle – Übersicht

Welche dynamischen {}-Befehle stehen in der Konfiguration zur Verfügung?

Folgende Schlüsselwörter können in Konfigurationswerten als {SCHLÜSSEL...} verwendet werden, um Werte dynamisch zur Laufzeit einzusetzen:

  • {INPUT.DIR/PATH/NAME} – Wert aus dem Pfad der GSL-Eingabedatei (Verzeichnis, vollständiger Pfad oder Dateiname)

  • {CONFIG.DIR/PATH/NAME} – Wert aus dem Pfad der Konfigurationsdatei; z. B. {CONFIG.DIR}/Classes.xls

  • {ROOT} – Wurzelknoten der Instanzhierarchie

  • {NODE.Knotenname} – Wählt einen bestimmten, vorher benannten übergeordneten Knoten

  • {EXCEL.ATTRIBUTE.Name.Suchspalte.Ergebnisspalte} – Wert aus einer Excel-Zuordnungsdatei (MappingFile); durchsucht die angegebene Spalte und gibt die Ergebnisspalte zurück

  • {THIS.VALUE} / {THIS.PARENT.VALUE} – Wert aus dem aktuellen Element oder dem übergeordneten Element

  • {http://CURRENT.AT } / {http://CURRENT.IE } – Aktuelles AML-Attribut oder aktuelles internes AML-Element

  • {AML.ID} / {AML.NAME} – ID oder Name des aktuellen AML-Elements

  • {ATTRIBUTE.THIS.Name} / {ATTRIBUTE.PARENT.Name} – Wert des angegebenen GSL-Attributs am aktuellen oder übergeordneten Element

  • {CELL.GUID.MATRIX.X/Y/Z/RX/RY/RZ} – Transformationsmatrix-Werte einer Zelle (Guid-Attribut + Achse)

  • {ENVVAR.Variablenname} – Wert einer MicroStation-Umgebungsvariablen

Quelle: Handbuch CarF GSL2AML > Anhänge > Befehle


Regeln – Übersicht

Welche Sonderregeln (SP-Typ) stehen zur Verfügung?

Wenn Typ=SP gesetzt ist, steuert eine Regel die weitere Verarbeitung:

  • INCREMENT – Fügt dem Objektnamen (Typ IE) oder dem Schnittstellennamen (Typ ITF) eine fortlaufende Nummer hinzu (z. B. Succ1, Succ2)

  • STOREID – Speichert die AML-Objekt-ID unter einem angegebenen Schlüssel in einer Datei. Bei erneuter Konvertierung wird die gespeicherte ID wiederverwendet statt eine neue zu generieren

  • ADDLINK – Speichert die Pred/Succ-Beziehung in einer internen Tabelle; wird verarbeitet, wenn die Regel INTERNALLINK auftritt

  • SAVETOHT – Speichert das Paar GSL-Objekt-ID / AML-ID in einer Hash-Tabelle; wird zusammen mit ADDTOGROUP zum Erstellen von Gruppen-IE verwendet

  • UNIQUE – Prüft, ob ein Objekt mit diesem Namen bereits im aktuellen Teilbaum existiert; falls ja, wird keine neue Instanz erstellt (z. B. zum einmaligen Anlegen einer neuen Produktlinie bei neuen Systemen)

  • INTERNALLINK – Erstellt interne AML-Links auf Basis der mit ADDLINK gespeicherten Beziehungsdaten

  • ADDTOGROUP – Sucht in der Hash-Tabelle (SAVETOHT) nach der AML-ID der angegebenen Gruppen-ID und fügt das Element der gefundenen Gruppe hinzu

Quelle: Handbuch CarF GSL2AML > Anhänge > Regeln


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