FAQ – CarF Isometrie – Isogen-Projekte (I-Configure), Referenzachsen & Konfiguration

Schnelle Antworten zur Isogen-Konfiguration mit I-Configure, zu Projekten und Stilen, zur Referenzachsendatei Axis.txt, zur Konfigurationsdatei isolx.cfg und zur Anwenderdatei isolx.ini. Frage nicht gefunden? Nutzen Sie das Feedback-Feld am Seitenende – dort können Sie ein Ticket im Support-Portal erstellen.


I-Configure, Projekte & Stile

Was ist I-Configure und wofür wird es benötigt?

I-Configure ist das Konfigurationsprogramm von Hexagon/Intergraph/Alias für alle Isogen-Einstellungen (Projekte und Stile) und verfügt über eine eigene Hilfe. Es wird über das Pulldownmenü „Diverses" gestartet. Die CARF-Software stellt im Projektpfad angepasste Projekte und Stile zur Isometrie-Generierung bereit.

Quelle: Handbuch CarF ISOGEN > I-Configure, Projekte, Stile, 2D-Isometrie Einstellungen


Wie binde ich die CARF-Projekte in I-Configure ein?

Nach der Installation muss I-Configure einmal gestartet werden. Im Menü „File" wird mit „Connect to Isometric Directory" in das Verzeichnis env/isogen/pIsogen/projects gewechselt und die Datei projectlist.xml ausgewählt. I-Configure zeigt daraufhin die CARF-Projekte an; anschließend wird ein Stil ausgewählt und die Export-Funktion („File"-Menü) gestartet.

Wichtig: Erst nach diesem Export kann der Stil im MicroStation-CARF-Isogen-Programm verwendet werden. Nach jeder Änderung in I-Configure muss die Export-Funktion erneut aufgerufen werden. Beim Export werden die von Isogen benötigten Zugriffspfade in die Datei isogen.fls geschrieben – bei falschen Pfaden kann Isogen keine Isometrien erstellen.

Quelle: Handbuch CarF ISOGEN > I-Configure, Projekte, Stile, 2D-Isometrie Einstellungen


Was lässt sich in I-Configure einstellen?

Über den „Edit"-Pushbutton wird die Konfigurationsoberfläche geöffnet. Dort lassen sich u. a. die Zeichnungskopf-Attribute (Textgrößen, Farben, Ebenen, Ausrichtung, Rotation, Einfügekoordinaten) und die Materiallisten-Einträge detailliert festlegen. Diese Attribute werden beim Erzeugen der 2D-Isometriezeichnung aus der PCF-Datei übertragen (siehe auch isolx.cfg, DRAWINGFRAME-Attribute DRF002DRF086). Der Reiter „Alternative Texte" ordnet Isogen-Standardbezeichnungen sprachabhängige Bezeichnungen zu; die Isogen-Materiallisten-Positionsnummer kann in die Zusatzdaten-CSV übernommen werden.

Quelle: Handbuch CarF ISOGEN > I-Configure, Projekte, Stile, 2D-Isometrie Einstellungen


Referenzachsendatei Axis.txt

Wozu dient die Referenzachsendatei Axis.txt?

Die Datei Axis.txt liegt im Isogen-Projektverzeichnis (\env\isogen\PISOGEN\PROJECTS\CarF_A0) und enthält alle Gebäude-Achsdefinitionen. In den Datenmasken der CARF-Elemente kann festgelegt werden, ob für einzelne Punkte Bezugsmaße zur nächstgelegenen Gebäudeachse erstellt werden. Beim Erzeugen der Isogen-PCF-Datei sucht das Programm die Achse in Axis.txt und berechnet den orthogonalen Abstand.

Die Datei wird projektspezifisch angepasst (auch über das Einrichtungslayout-/Baumodul). Beim Platzieren eines Achsrasters werden Achsnamen, -typen und Koordinaten automatisch im Anwenderverzeichnis gespeichert und können anschließend als Axis.txt in das Projektverzeichnis kopiert werden.

Quelle: Handbuch CarF ISOGEN > Referenzachsendatei axis.txt


Welches Format hat Axis.txt?

Jede Achsdefinition beginnt mit > und dem Achsnamen, gefolgt von einer Zeile mit <, dem Achstyp (X, Y oder Z), Start- und Endkoordinaten (in Millimeter) sowie einem Isogen-Skey. Verfügbare Skeys sind u. a. BLD (Building), EQU (Equipment), FLR (Floor Level), GRD (Grid Line), HST/VST (Steelwork), PIP (Pipeline), WAL (Wall), XXX (Sonstiges). Über angehängte Ziffern (1–4) wird der Linientyp gewählt (z. B. EQU3 = Equipment-Text, gepunktete Achslinie).

Quelle: Handbuch CarF ISOGEN > Referenzachsendatei axis.txt


Konfigurationsdatei isolx.cfg

Was ist die isolx.cfg und wie ist sie aufgebaut?

Die isolx.cfg ist die zentrale ASCII-Konfigurationsdatei, in der alle Programm-Einstellungen dokumentiert und gespeichert sind. Sie kann in den Verzeichnissen LUARTX, LUARTX_ROOT_ENV und LUARTX_USER_ENV liegen – so lassen sich allgemeine Firmeneinstellungen (LUARTX_ROOT_ENV) und spezielle Projekteinstellungen (LUARTX_USER_ENV) trennen. Ausgewertet werden nur Zeilen, die mit einem Größerzeichen (>) beginnen; alle anderen Zeilen sind Kommentare.

Quelle: Handbuch CarF ISOGEN > Konfigurationsdatei isolx.cfg


Welche wichtigen Schlüssel enthält die isolx.cfg?

Eine Auswahl häufig genutzter Schlüssel:

  • SETVAR – automatisch einzustellende MicroStation-Konfigurationsvariablen (z. B. >SETVAR LUARTX_USER_ENV_ISODIR isometrics)

  • ISOPIF / ISOMEF / ISOREF – Filter für Leitungsname / Mediumname / Referenzdateiname (mehrere Texte mit | trennbar)

  • NGIGNO / NGDELE – benannte Gruppen beim Einlesen ignorieren bzw. beim Programmstart löschen

  • NAGRTY / AUTOAB / AUTOAG – Gruppentyp sowie automatische Abruf-/Chargennummer

  • CHDBEL / SHOADM / SHOBRA / ENLDMA – Verhalten und Darstellung der Datenmasken

  • SONFMT – Formatierung der Materiallisten-Beschreibung

  • DRAWINGFRAME (DRF002…DRF086) – Zeichnungskopf-Attribute

Quelle: Handbuch CarF ISOGEN > Konfigurationsdatei isolx.cfg


Anwenderdatei isolx.ini

Was speichert die Anwenderdatei isolx.ini?

In der isolx.ini werden die letzten Einstellungen des jeweiligen Benutzers gespeichert. Die Datei liegt im Anwenderverzeichnis (MicroStation-Variablen LUARTX_LAYOUT_USER_DIR oder LUARTX_HOME). Gespeichert werden u. a. Isogen-Projektname und -Stilname, Filter für Leitungs- und Mediumsnamen, „Leitungsnamen aus benannten Gruppen übernehmen?", „Leitungen in Referenzen ignorieren?", Fehlerelemente zentrieren/zoomen, Dialoggrößen und Einfügepunkte sowie Einstellungen zur JPG-Rasterdatei-Erzeugung.

Beim Arbeiten mit einer ISOPREFAB-Lizenz fehlen einige dieser Einstellungen in der isolx.ini, da sie beim Programmstart aus der isolx.cfg übernommen werden.

Quelle: Handbuch CarF ISOGEN > Anwenderdatei isolx.ini